Optimale palliative Betreuung rund um die Uhr im häuslichen Umfeld
Mit der wachsenden Zahl älterer Menschen in der Stadt Leipzig steigt auch der Bedarf nach spezifischen palliativen Versorgungsleistungen. Aus diesem Grund nahm die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) am 2. September 2024 ihre Tätigkeit auf.
Damit bietet das Universitätsklinikum Leipzig als Ergänzung zur stationären palliativen Versorgung eine Leistung an, die darauf abzielt, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatient:innen in der Häuslichkeit zu erhalten, zu fördern und zu verbessern. Zielgruppe sind Patient:innen, die an einer unheilbaren Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium leiden.
Ob nur vorübergehend oder für einen längeren Zeitraum – im Mittelpunkt stehen sowohl eine Therapie zur Linderung von Symptomen wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Unruhe als auch eine optimale Versorgung und Begleitung am Lebensende beziehungsweise während der anschließenden Trauerphase.
„Dazu arbeiten wir eng mit anderen Akteuren der Primärversorgung wie beispielsweise den jeweiligen betreuenden Hausärzten, aber auch ambulanten Pflege-, Sozial- und Hospizdiensten sowie Versorgern wie Apotheken und Sanitätshäusern zusammen“, betonte die pflegerische Leiterin Nicole Wegner. "Mit palliativ bewegt – SAPV des UKL gibt es das dritte SAPV-Team im Leipziger Stadtgebiet und eine vierte Säule der Palliativmedizin am UKL – neben Palliativstation, Stationärem Palliativdienst und der Palliativambulanz", betonte Dr. Patrick Zimmermann. Er weist außerdem darauf hin, dass damit der erste ambulante Dienst des Klinikums etabliert wurde, der Patient:innen außerhalb der Klinikräume in ihrem privaten Umfeld betreut.