Erstmals 1.000 „da Vinci“-Operationen in einem Jahr

In den Operationssälen des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wurde die 1000. Operation mit Hilfe des "da Vinci"-Roboters innerhalb eines Jahres durchgeführt. Möglich wurde das durch die Installation von inzwischen drei dieser Systeme am UKL, das damit zu den größten Zentren robotisch-assistierter Chirurgie in Deutschland zählt.

„Das robotergestützte Operieren ermöglicht uns gerade auf engstem Raum im Bauch wie bei diesem Fall ein sehr genaues, feines Vorgehen, so dass wir zum einen schneller und zum anderen schonender arbeiten können“, so Dr. Niebisch. „Beides trägt dazu bei, das nicht nur die Ergebnisse der Eingriffe sehr gut sind, sondern sich auch die Patient:innen schneller erholen“, ist der Viszeralchirurg mit Spezialgebiet Speiseröhren- und Magenchirurgie überzeugt.

Die Viszeralchirurgen nutzten die drei am UKL verfügbaren modernen Geräte gemeinsam mit Kollegen verschiedener Fachrichtungen: Kinderchirurgen, Gynäkologen, Thoraxchirurgen, aber auch Transplanteuren und Urologen.

„Wir konnten dank des im März dieses Jahres in Betrieb genommenen hochmodernen dritten „da Vinci“ die Zahl der Eingriffe steigern und auch das Spektrum für weitere Disziplinen erweitern“, so Stolzenburg. „Damit kommen wir auch unserer Verpflichtung nach, die darin besteht, die Versorgung der Patient:innen in der Region mit den Mitteln modernster Medizin immer weiter zu verbessern“. Das gelingt sehr gut: Mit nunmehr als 1000 roboter-assistierten Eingriffen in 12 Monaten stieg die Zahl dieser Operationen innerhalb der letzten fünf Jahre um mehr als 40 Prozent.