Tarifeinigung für nicht-ärztliches Personal erzielt
Das UKL erreichte zum Jahreswechsel 2023/24 eine schnelle Einigung in den Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di. Für rund 4.700 nicht-ärztliche Beschäftigte vereinbarten sie Entgeltsteigerungen, eine Inflationsausgleichszahlung von insgesamt 3.000 Euro und eine schrittweise Einführung der 38,5 Stunden-Woche.
Die Verhandlungen knüpften an die am 9. Dezember 2023 beendeten Tarifgespräche auf Länderebene an. Es wurde die Inflationsausgleichszahlung übernommen, ebenso wie eine spezielle Arbeitszeitregelung für das UKL.
Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL, erklärte: „Die Umsetzung der Tariferhöhungen wird in der aktuellen Finanzierungslage eine Herausforderung, aber wir freuen uns, eine Einigung erzielt zu haben.“ Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand, betonte, dass die Arbeitszeitreduktion ohne Einschränkungen für die Patienten erfolgen müsse.
Ab Februar 2024 erhielten die Beschäftigten eine steuerfreie Inflationsausgleichszahlung von insgesamt 3.000 Euro, Azubis 1.500 Euro. Die Zahlungen erfolgten in mehreren Raten: Zunächst eine Einmalzahlung von 1.800 Euro (1.000 Euro für Azubis), danach monatliche Sonderzahlungen von 120 Euro (50 Euro für Azubis) bis Oktober 2024.
Bereits 2024 wurde die Arbeitszeit schrittweise verkürzt, beginnend mit drei zusätzlichen freien Tagen. Zum 1. November 2024 stiegen die Tabellenentgelte um 200 Euro und um 5,5 Prozent zum 1. Februar 2025, was zu einer Gesamterhöhung von etwa 10 Prozent führte. 2025 sinkt die Arbeitszeit auf 39,5 Stunden, mit zwei weiteren arbeitsfreien Tagen. Ab dem 1. Januar 2026 gilt für alle nicht-ärztlichen Beschäftigten des UKL die 38,5 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.