NEUES KLINISCHES ARBEITSPLATZSYSTEM
Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bezuschlagte in einem umfangreichen Verhandlungsverfahren die Meierhofer AG mit dem Krankenhausinformationssystem M-KIS. In einem mehrstufigen Umsetzungsprozess soll zunächst der Fokus auf der Einführung der klinischen Dokumentation und der Medikationsprozesse liegen und somit das bisherige klinische Arbeitsplatzsystem ersetzt werden.
Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung suchte das UKL ein neues klinisches Arbeitsplatzsystem – mit dem Ziel, den Anforderungen des digitalen Transformationsprozesses im Gesundheitswesen bestmöglich zu entsprechen. Von der Notaufnahme bis zur Intensiv- und Normalstation sowie in den Ambulanzbereichen sollten künftig Behandlungsprozesse unterstützt, Schnittstellen harmonisiert und Leistungen noch transparenter gemacht werden. Das UKL entschied sich dabei für das Krankenhausinformationssystem M-KIS von Meierhofer, dessen bereichsübergreifende Gesamtarchitektur den prozessualen Erfordernissen der künftigen Nutzer:innen entspricht.
In einem zweistufigen Umsetzungsprozess soll nun das klinische Arbeitsplatzsystem, derzeit Oracle Cerner i.s.h. med, abgelöst werden. Für die intensivstationären Anwendungsbereiche wird das Patientendatenmanagementsystem M-PDMS zum Einsatz kommen. „Durch die Anbindung vieler Spezialanwendungen ist das System im Laufe der Zeit stark gewachsen. Es kommt zu Medienbrüchen und vielen Schnittstellen, die Nutzerfreundlichkeit leidet“, sagt Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL. Der Fokus bei der Neuorientierung lag dabei auf einem System, das dem UKL für viele Jahre Investitionssicherheit ermöglicht und sowohl fachliche als auch technologische Zukunftsfähigkeit verspricht.