Ampelprojekt stellt sich vor: Ab Januar neue Ausbaustufe aktiv

Ende September präsentierte das AMPEL-Team, welches im Juni den ersten OPERATION ZUKUNFT Award, gewonnen hatte, sein Projekt beim Sächsischen Krankenhaustag in der Kongresshalle am Zoo Leipzig. Dort versammelten sich rund 370 Akteur:innen des Gesundheitswesens aus ganz Deutschland, um sich zu aktuellen Themen der Gesundheitsversorgung auszutauschen.

Ziel des AMPEL-Teams war es, sich weiter zu vernetzen und so perspektivisch die AMPEL auf weitere Standorte zu übertragen. „Unser Stand war gut besucht", freute sich Martin Federbusch, der mit seiner Kollegin Maria Schmidt beim Sächsischen Krankenhaustag vertreten war. „Wir erhielten die Möglichkeit, einige tiefergehende Gespräche zu führen. Mal sehen, ob wir daran anknüpfen können. Wir würden uns sehr darüber freuen."

Neue Webseite

In den letzten Wochen hat das AMPEL-Team an einer neuen Webseite gearbeitet, die unter folgendem Link erreichbar ist: AMPEL - Clinical Decision Support System (uniklinikum-leipzig.de).

Neue Studienveröffentlichung

Ende August wurde die prospektive Studie zur automatisierten Erkennung des Refeeding Syndroms veröffentlicht.

Umstellung auf die neue AMPEL im Januar

Im Januar steht die Umstellung auf die „neue AMPEL" an, die unter anderem auch „Machine Learning-Modelle" in der Routineversorgung anwenden kann. Die Neuentwicklung ist hundert Prozent „made am UKL". Das gibt allen AMPEL-Forschungsprojekten am Haus einen wichtigen Schub in punkto „Interoperabilität" und „Anpassungsmöglichkeiten". Mit der anstehenden Open Source Veröffentlichung 2024 wird die AMPEL vollständig transparent und ruft zur gemeinschaftlichen Weiterentwicklung auf.

Über das Projekt

Die AMPEL ist eine digitale Infrastruktur, die klinische KI-Anwendungen in der Routineversorgung ermöglicht. Sie erkennt kritische Situationen in Echtzeit und erhöht damit die Patientensicherheit.